Ach wär es schön, wenn der Mond über deiner Heimat stünde ...

Dann würd ich dich sehen ...

Ganz klein auf dem Planeten ... inmitten eines Häusermeeres.

Nicht verloren in dieser dunklen Welt aus Stein ... möcht ich mit dir die Katze sein.

Würd ich doch was drum geben ...

wenn der Mond über deiner Heimat stünde.

Katzen, die sich sehen

Wie beim Tanze gehen sie aufeinander zu.
Ihre Köpfe still zum Gruß geneigt ... so geht es an sich vorbei.

In einer Welt, in der jedes falsche Wort die Ruhe stört ...
wird ihr Tanz von stiller Musik geführt.
Und als jeder von ihnen beiden diese Klänge hört ...

Da wird es ein Tanz um ihre Mitte ...

Wie beim Tanz gehen sie wieder aufeinander zu.
Wie an Fäden in ihrer Mitte ...

Die Köpfe ruhig geneigt schauen sie sich an.
Aneinander vorbei ... den Blick zurück.

Schauend, ob die andere weiß, wo ihre Mitte ist ...
In der auch ihre Ruhe ist.

Zwei Katzen in der Nacht

Die rote und der graue ...
die im Gleichschritt gehen,
die so gerne mit sich tanzen,
und wissen, dass es ihre Natur nicht ist.

Die rote und der graue ...
die so gerne in sich gehen ...
um die vielen Ecken schauen ...
weiter den Wänden entlang ...
jede Ecke ... weiter den Wänden entlang.

Weiter den Wänden entlang ... dem Ausgang zu ...
Dem Ausgang, der nirgendwo zu sehen.

Die rote und der graue ... dem Ausgang zu ...
Sie wissen, dass es ihre Natur doch ist.

Die rote und der graue ...
Ihr Schritt im Gleichtakt ist ...
Sie wissen, dass es diesen Ausgang gibt ...

Dreht euch um!

Katzen, warum dreht ihr nicht um?
Denn ihr habt diesen Ausgang gefunden ...
Dahinter gibt es keine Mauern ... keine Wände mehr ...

In eine Welt, die dunkel ist und leer ...
geht nun jede ihren Weg hinein ...

Und in dieser Welt ... in der kein Stein auf dem anderen steht ...
Wo keine Mauern eure Fäden halten ...

Dort verliert ihr euch ... und seht nicht mehr.